Herbstwanderung

08. September 2012

Wie schon in den Jahren zuvor konnte es der unser Stabführer Roland einfach nicht lassen, auch in der „ausrückungsfreien“ Zeit uns zum Marschieren anzutreiben.

Er überlegte sich also, dass ein Teil der Musiker im Rhythmus bleiben sollte, und überredete ein paar gehfeste Musiker, ihn bei einer Wanderung ins Höllengebirges zu begleiten.

 

Das Gebirge erhielt seinen Namen laut einer Sage daher, dass der Teufel eine bösartige Pfarrersköchin geholt habe und mit ihr über das Gebirge springen wollte. Da sie aber so schwer war, ist er nicht hoch genug gesprungen, sondern mitten in das Gebirge hinein und durch den Fels in die Hölle gefahren.

 

Am frühen Morgen, für manche zu früh, ging es also in Hellmonsödt los und wir trafen uns nach einem kleinen Shopping- und Frühstücksstopp in Altmünster kamen wir in Ebensee gerade recht, um die erste Seilbahn auf den Feuerkogel zu erwischen.

Bei wirklich außerordentlich schönem Herbstwetter ging es vorbei an den Berggasthöfen ins hintere Edltal. Durch Latschen- und Karsthänge wanderten wir bis auf den Totengrabengupf, von wo aus man unser eigentliches Ziel, den Höllkogel schon gut sehen konnte. Von hier aus verlief die Route noch einmal abwärts in die Höllkogelgrube und dann wieder aufwärts zum Gipfel, wo dann erst einmal eine Rast eingelegt wurde.

 

Weiter ging es dann zur Rieder Hütte, wo wir uns mit zumindest einem Kaltgetränk stärkten. Nach der Stärkung folgten wir dem Wegverlauf bis unterhalb des Totengrabengupfs, um vorerst auf demselben Weg wieder zurück zu wandern.

Beim Gamskogel wählten wir dann aber noch eine Abzweigung zum Alberfeldkogel, um von diesem dann zur Seilbahnstation zu gehen.

 

Bei der Heimfahrt suchten wir dann in Gmunden noch ein Lokal auf, das sich für uns wohl eher als Auffangstation für gestrandete Existenzen entpuppte. Wir hatten beim Warten auf Essen und Getränke so trotzdem unseren Spass und ließen den herrlichen Wandertag so auch angemessen ausklingen.

 

Fotos folgen!